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eCommerce getriebene Geschäftsmodelle im IoT-Zeitalter

Erinnerst Du Dich noch an die Keynote von Stefan Hamann auf dem Shopware Community Day 2017? Stefan gewährte dort einen Einblick in die vernetzte Welt der Hamanns mit ihren 84 aktiven netzwerkfähigen Geräten. 84 Geräte – wahnsinn!

Klar ist, vernetzte, smarte Geräte sind längst überall in unserem Alltag angekommen: Die Waschmaschine meldet sich via App, wenn die Wäsche sauber ist. Die Heizung regelt die Temperatur herunter, wenn wir das Haus verlassen und sorgt für wohlige Wärme, wenn wir zurückkehren. Der Mähroboter lässt sich via Apple Watch steuern und Alexa erklärt den Kindern, wie weit es von der Erde bis zum Mond ist. Doch sind all diese komfortablen Automatisierungen wirklich nötig?

Wir geben Dir einen Einblick über IoT-getriebene Geschäftsmodelle und erklären Dir, welche Möglichkeiten sich mit Shopware 6 ergeben.

IoT bietet Händlern und Herstellern vielfältige Möglichkeiten

Zugegeben, mancher Anwendungsfall ist auf den ersten Blick nur eine komfortable, technische Spielerei. Doch für die Unternehmen, die ihre Geräte vernetzen und smart machen, steckt strategisch die Transformation ihres bestehenden oder die Etablierung eines neue Geschäftsmodells dahinter: Die Heizung überträgt den Betriebszustand und Servicebedarf zum Hersteller, der Kunde kann via App den Status sehen, Einstellungen anpassen und bei Bedarf den Servicepartner per Klick bestellen. Der angeschlossene Servicetechniker zahlt an den Hersteller für den Zugang zum Wartungsportal, in dem die aus der App eingehenden Wartungsaufträge weitervermittelt werden. Für den Hersteller ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, die vernetzten Services zu monetarisieren. Darüber hinaus kann er die an ihn übertragenen Betriebsdaten nutzen, um den digitalen Zwilling weiter zu optimieren. Für den Kunden ist es ein deutlicher Komfortgewinn und der Servicepartner generiert neue Aufträge und gewinnt Kunden.

Anzahl der vernetzten Geräte im Internet of Things wächst kontinuierlich

Die Statistik zeigt eine Prognose zur Anzahl vernetzter Geräte im Internet der Dinge weltweit bis 2020. Für das Jahr 2020 werden weltweit rund 20,4 Milliarden vernetzte Geräte prognostiziert.

Auch Beratungsriese Accenture erwartet in Zukunft 70 % des Produktnutzens basierend auf digitalen Technologien mit dem Haupttreiber Konnektivität. Die Herausforderung für die Unternehmen besteht nun darin, digitale Produkte und Services zu schaffen, die einerseits den Bedürfnissen des Kunden entsprechen und die andererseits auch Erlösströme schaffen. Die Herausforderung ist gewaltig, die sich daraus ergebenden Chancen jedoch ebenso.

Ein vernetztes Regal, das Ware automatisch nachbestellt, oder eine Maschine, die ihren Wartungsbedarf voraussieht und Wartungsmaterial bestellt, sind wettbewerbsdifferenzierende Mehrwerte, insbesondere im B2B-Business. Ein Hersteller, der einen solchen Service für seine Kunden anbietet, schafft sich einen Verkaufskanal ohne Wettbewerb, denn die Maschine löst die Bestellung natürlich nur im eigenen Shop aus. Für den Kunden ist dieser Bestellweg komfortabel und im Vergleich zu einer manuellen Bestellung werden Prozesskosten eingespart.

Auch ganz neue Geschäftsmodelle lassen sich mit vernetzten Geräten abbilden: Pay-Per-Use Modelle, die eine nutzenbasierte Abrechnung zulassen und so Investitionshürden umgehen: Ein Kompressoren-Hersteller verkauft die erzeugte Druckluft und nicht mehr den Kompressor. Ein weiteres Beispiel ist Verbrauchsmaterial, das in einem Ausgabeautomaten beim Kunden vorgehalten und erst bei Entnahme verrechnet wird. Der Kunde spart Lagerkosten und der Hersteller kann sicherstellen, dass der Kunde auf kein günstigeres Ersatzprodukt zurückgreift.

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Durchdachte, auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtete digitale Produkte und Services werden in den kommenden Jahren die Karten am Markt neu mischen – insbesondere im B2B erwarten wir hier viel Bewegung. Die Unternehmen sind gefordert, die Chancen zu ergreifen und frühzeitig Lösungen anzubieten.

Shopware 6 – Flexibilität und Konnektivität im Fokus

Um die notwendige Flexibilität in dieser konnektiven Welt bieten zu können, ist die neue Shopware 6 konsequent API-first gedacht. Wir wollen Handel dort stattfinden lassen, wo die Menschen sind, unabhängig von Ort, Zeit und Endgerät. Shopware 6 bietet dazu die nötige Flexibilität und technologische Basis um auch vernetzte Geräte und Maschinen anzubinden.

Darüber hinaus kannst Du mit Shopware 6 verschiedene Verkaufskanäle bedienen. Ob klassischer Onlineshop, Ladengeschäft, Social-Media-Plattform oder Marktplatz: Mit Shopware 6 kannst Du alle Kanäle zentral aus einer Lösung steuern und Produkte unkompliziert für den Verkaufskanal ausspielen, der für Deine Zielgruppe relevant ist.

Außerdem bietet Shopware 6 umfangreiche Funktionen für Dein B2B Business. Freigabeprozesse, individuelle Preisgestaltung und ein erleichterter Bestellvorgang sind nur einige Werkzeuge, die Dir helfen, Dein B2B Business effizient zu gestalten.

Damit ist das Produkt bereits heute perfekt für aktuelle und zukünftige, transaktionsbasierte Geschäftsmodelle vorbereitet.

Lass Dich beraten und nimmt Kontakt zu uns auf


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